Rauchen und gusendheit, Bestandteile der zigarette


 
 
Nikotin

Nikotin – ein hochwirksames Insektenvernichtungsmittel – ist Gift für das Nervensystem. In vier Zigaretten ist genug Gift (50 mg) enthalten, um einen Menschen zu töten, wenn es direkt in die Blutbahn gespritzt wird. Tatsächlich sind schon Kinder, die Zigaretten oder Zigarettenstummel verschluckt haben, dadurch zu Tode gekommen.
Nikotin wird beim Rauchen freigesetzt; binnen 7 Sek. gelangen die Nikotinmoleküle ins Gehirn, docken an Nervenzellen an, die sie erregen, und wirken sich dann hemmend auf die Nervenimpulse aus. Nikotin beschleunigt die Herzfrequenz; gleichzeitig führt es zur Verengung und Verhärtung der Arterien: Das Herz muss mehr pumpen, bekommt jedoch weniger Blut. Dadurch verdoppelt sich die Zahl der Infarkte. Nikotin steigert zudem den Fettverbrauch (die Folge ist Abmagerung) und bewirkt eine vorübergehende Hyperglykämie (die appetitzügelnd wirkt).

Kohlenmonoyxd (CO)

Dabei handelt es sich um ein von Kraftfahrzeugen ausgestossenes Lungengift: Sein Anteil an den Auspuffgasen beträgt 1,5%. Im Zigarettenrauch nimmt man jedoch 3,2% CO, und zwar direkt an der Quelle, auf.
Für den Sauerstofftransport im Blut ist das Hämoglobin entscheidend. Beim Rauchen bindet sich Kohlenmonoxyd 230-mal schneller als Sauerstoff an die roten Blutkörperchen und nimmt dem Sauerstoff den Platz weg, so dass der Organismus erstickt. Herz-Kreislauf-Erkrankungen – z.B. Verengung der Arterien, Blutgerinnsel, Arteriitis, Gangrän, Infarkt usw. – sind die Folge; ferner kann es zum Verlust von Reflexen, zu Sehstörungen und geistigem Verfall kommen. Es dauert 6 bis 24 Stunden, bis das Kohlenmonoxyd wieder aus dem Blutkreislauf ausge-schieden ist.

Reizstoffe

Diese Substanzen lähmen und zerstören schliesslich die Flimmerhärchen in den Bronchien, die als "Lungenfilter" die Lunge von Schadstoffen reinigen. Dadurch wird die Atmung verlangsamt und die Schleimhaut der Atemwege gereizt, was zu Husten, Infekten und chronischer Bronchitis führt.

Teer

Wenn die Flimmerhärchen verklebt sind (s.o.), schlagen sich die Teersubstanzen aus dem Tabakrauch an den Gefässwänden der Atemwege und der Lunge nieder und setzen sich dort fest; das Gewebe wird schwarz. Wenn der Raucher nicht hustet, heisst das noch lange nicht, dass alles in Ordnung ist! Damit wird eine schlechte Ausrede der Rauchenden entkräftet. Teer wirkt bekanntlich krebserregend und ist für 95% aller Lungenkrebs-Fälle verantwortlich. Erst nach 2 rauchfreien Tagen erholen sich die Flimmerhärchen allmählich wieder. Wer täglich eine Schachtel Zigaretten raucht, schüttet Jahr für Jahr eine ganze Tasse Teer in seine Lunge (rd. 225 g)!

Schadstoff-Mix

Im Tabakrauch sind über 4000 Gase und schädliche Begleitstoffe enthalten: Reizstoffe, Atemnot auslösende Stoffe sowie auflösende, feuergefährliche, toxische, giftige, krebserregende, ja selbst radioaktive Substanzen (Nickel, Polonium, Plutonium usw.). Hier eine kleine Auswahl: Benzpypren, Dibenzpyren, Benzen, Isopren, Toluol (Kohlenwasserstoffe); Naphthylamin; Nickel, Polonium, Plutonium, Arsen, Cadmium (Metalle und Halbmetalle); Kohlendioxyd, Methan, Ammoniak, Stickstoffoxyd, Stickstoff-Dioxyd, Schwefelwasserstoff (Gase); Methylalkohol, Äthanol, Glycerol bzw. Glycerin, Glykol (Alkohole und Ester); Acetaldehyd, Acrolein, Aceton (Aldehyde und Ketone); Carboxyl-Derivate, Cyanwasserstoff bzw. Blausäure (Säuren); Chrysen, Pyrrolidin, Nicotein, Nicotinin, Nicotellin, Nornicotin, Nitrosamin (Alkaloide bzw. Basen); Kresol (Phenole) usf.

 

 

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